Erste Sekundarschule in Oberberg mit Berufswahlsiegel – Berufliche Praxiserfahrungen werden großgeschrieben

Sekundarschule Engelskirchen erhält erstmalig das Berufswahlsiegel

Unsere Schule hat zum ersten Mal das Siegel für exzellente Berufs- und Studienorientierung des Landes Nordrhein-Westfalen erhalten. Dieses Siegel wird in Oberberg seit 2009 an Schulen verliehen, die ihre Schülerinnen und Schüler gezielt bei der beruflichen Orientierung unterstützen.

Um das Siegel zu erhalten, besuchte eine Kommission die Sekundarschule Engelskirchen einen Tag lang, um Einblicke in den Unterricht zu erhalten. Außerdem wurden Lehrer, Eltern und ehemalige Schüler, die derzeit ihre berufliche Ausbildung absolvieren, von der Kommission interviewt, um authentische Erfahrungsberichte über die Berufsorientierungsmaßnahmen an der Sekundarschule Engelskirchen zu geben.

Die Kommission setzt sich aus Vertretern der regionalen Wirtschaft und Vertretern des Schulamtes (KAOA) zusammen. Auch für die Wirtschaftsvertreter ergibt sich aus der Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft ein Mehrwert, da viele Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die ansässigen Betriebe erhalten. Dies sieht auch Bürgermeister Dr. Karthaus so, der es sich nicht nehmen lies, zur Einweihung des Berufswahlsiegels zu erscheinen und allen Beteiligten gratulierte. Er bezeichnet die Vorbereitung auf die Ausbildung als große Stärke der Sekundarschule und erwähnte lobend die KURS-Partnerschaften, die in den letzten Jahren geschlossen wurden. Diese Partnerschaften ermöglichen es den Betrieben im Unterricht integriert zu werden und die Schülerinnen und Schüler erhalten die Chance, die Betriebe zu besuchen.

Die Schulleiterin Frau Lengen-Mertel sieht die Zertifizierung als Belohnung für die gute Arbeit im Bereich der Praxiserfahrungen, die federführend von der Didaktischen Leitung Frau Langenbeck-Bruhn und den Koordinatoren für Berufsorientierung Herrn Warkentin und Herrn Mourmouris geleitet wird.

Bei der Verleihung des Siegels im Juli wurde das Praktikum im Jahrgang 9 und dessen Ablauf von Dennis Kuhn (jetzt 10c) in einer anschaulichen Präsentation vorgestellt.

Die Zertifizierung mit dem Berufswahlsiegel ist bis zum Jahr 2021 gültig.

Wir sind stolz, dass unsere Schule dieses Siegel erhalten konnte!

Bundesweiter Vorlesetag 2019

Auch in diesem Jahr nahm unsere Schule am bundesweiten Vorlesetag teil.

Am 15.11. fanden sich in den großen Pausen in der Bücherei, im Ruheraum und in einigen Klassenräumen viele Schülerinnen und Schüler ein, um Auszügen aus lustigen, spannenden und packenden Kinder- und Jugendromanen zu lauschen. Aufmerksam folgten sie den Geschichten, die stimmungsvoll und mitreißend vorgelesen wurden.

Wie bereits im letzten Jahr, lasen nicht nur Lehrerinnen und Lehrer vor, sondern auch einige Schülerinnen und Schüler, die die Aufgabe der Lesepaten übernommen haben. Die Lesepaten lesen jedoch nicht nur am Vorlesetag vor, sie lesen auch regelmäßig mit und für ihre MitschülerInnen in den Mittagspausen.

SchülerInnen und LehrerInnen waren begeistert von der tollen Stimmung während des Vorlesens und freuen sich auf den Vorlesetag 2020!

… es gibt ein Leben nach der Schule!

Jahrgang 9 besichtigt Betriebe in Engelskirchen

Am ersten Schultag nach den Herbstferien fand wie gewohnt der Methodentag statt. Für die 9er hieß das dieses Mal, auszuschwärmen und sich anzusehen, welche Berufe sie hier in der Region erlernen und später ausüben können. Der Aggerverband hatte an die Kläranlage in Engelskirchen eingeladen, Die Firmen Fischbach, Dörrenberg und Lukas Erzett zeigten ihre Produktionsanlagen und Werkstätten.

Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, welche Ausbildungsberufe die Firmen bieten und, noch viel interessanter, konnten sich einen Eindruck von den Arbeitsplätzen machen. Anders als in Büchern oder Vorträgen in Klassenräumen erlebte man, wie Feuer und Hitze, der Lärm von Maschinen oder der Geruch von Abwässern wirken. Große Werkzeuge, Kräne und Maschinen in Aktion zu erleben, war sicher für viele beeindruckend. So unterschiedlich die Arbeitsprozesse in den Unternehmen aussehen, so verschieden sind auch die Arbeitsplätze und damit verbunden die Anforderungen, die an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestellt werden. Immer wieder wurde deutlich gemacht, dass Leistung sich lohnt, dass Weiterbildung sich auch auf dem Gehaltskonto positiv auswirkt und dass die beruflichen Möglichkeiten, die man mit einer Ausbildung hat, sehr vielfältig sind.

Für die Schülerinnen und Schüler hat sich der Tag gelohnt. Viele konnten sich gut präsentieren, durch Vorwissen oder durch interessiertes Nachfragen auf sich aufmerksam machen und sich so einen guten Ausgangsplatz für die Suche nach Praktikumsplätzen schaffen. Begleitet durch die Berufsvorbereitungsphase in Klasse 9, beginnt man langsam zu begreifen, dass das Leben nach der Schule bald beginnt. Gut vorbereitet, bieten sich viele spannende Möglichkeiten!

 

30.10.2019 Ge

7. Herbstcup an der Sekundarschule Engelskirchen

Am Donnerstag, dem 10.10. war es mal wieder soweit. Das traditionelle Fußballturnier unserer Schule stand an. Im Vorfeld wurde viel spekuliert, wer in diesem Jahr die Favoriten auf den Turniersieg sind, sodass alle froh waren als es endlich losging.

Im Jahrgang 5 und 6 wurden zunächst Gruppen- und dann Halbfinalspiele ausgetragen. Nach einem langen Tag mit vielen sehenswerten Treffern kam es im Finale zu der Begegnung zwischen der 6b und der 6a. In einem spannenden und hart umkämpften Spiel stand es nach der regulären Spielzeit 2:2, sodass am Ende das Elfmeterschießen entscheiden musste. Hier setzte sich die 6b mit zwei verwandelten Elfmetern durch. Im „kleinen“ Finale gewann die 5a mit 5:1 gegen die 5b.

Bei den siebten und achten Klassen wurde im Modus „Jeder gegen Jeden“ gespielt. Auch hier kam es zu einem echten Herzschlagfinale. Im letzten Spiel des Tages spielten die 8b und 8c gegeneinander. Da beide Klassen in den vorigen Spielen die meisten Punkte gesammelt hatten, war klar, dass der Sieger dieser Partie auch der Turniersieger sein würde. Beide Teams liefen bis zum Umfallen und verteidigten ihre eigenen Tore mit vollem Einsatz. Auch aufgrund starker Torhüterleistungen stand es zwei Minuten vor Schluss immer noch 0:0. Doch dann tankte sich ein Schüler der 8b durch die Abwehrreihen der 8c und erzielte das spielentscheidende 1:0. So konnte die 8b am Ende den Pokal in die Höhe stemmen!

Am Nachmittag maßen die neunten und zehnten Jahrgänge ihre Kräfte. Beachtlich war, dass sich ungefähr 30 Spieler in der Halle einfanden, obwohl die Teilnahme an dem Turnier freiwillig war. Nach einer kurzen Absprache wurden die Teams formiert: Die Klassen 10a und 9c konnten genügend Spieler auftreiben, um ein eigenes Team zu stellen. Zwei weitere Teams wurden durch Zusammenschlüsse  der Klassen 9a/9b und 10b/10c gebildet. Ergänzt wurde das Teilnehmerfeld um eine Mannschaft unserer Fußball-AG. Das Turnier lief in sehr entspannter und fairer Atmosphäre ab. So übernahm beispielsweise in jeder Partie ein anderer Schüler die Schiedsrichterrolle. Am Ende des Tages setzte sich die 10bc knapp vor der 9c durch. Die 10a landete auf dem undankbaren dritten Platz.

Es war ein sehr gelungener Tag! Es ist immer wieder begeisternd, wie stark der Zusammenhalt der Klassen an solchen Turniertagen ist. Die Unterstützung für die eigene Klasse war teilweise so laut, dass die Halle bebte. Einige Schüler hatten im Vorfeld des Turniers sogar Plakate gestaltet, um ihrer Klasse beizustehen. Als Klasse mit den besten Fans ist hier vor allem die Klasse 7a zu nennen. Toll war auch, dass beim Nachmittagsturnier der „Großen“ einige Zuschauer vorbeischauten und dem Turnier so die richtige Atmosphäre gaben. Zum Schluss geht ein besonderer Dank an unsere Sporthelfer, die die Turniere der 5er/6er und 7er/8er mit stoischer Ruhe als Schiedsrichter leiteten und so zum Erfolg dieses Tages beitrugen.

Windeln wechseln, füttern und schlaflose Nächte

Babybedenkzeit? Was ist denn das?

Wir, Mary, Lisa, Hannah, Alina, Ilayda, Filiz, Anja, Nathalie und Dilek aus dem Jahrgang 9 konnten an diesem Projekt teilnehmen, um einen Einblick in das Leben einer Mutter zu bekommen.

Dafür bekamen wir Puppen, die wie ein reales Baby programmiert waren, das heißt sie haben geweint, wenn sie essen oder gewickelt werden wollten oder auch einfach nur in den Arm genommen werden wollten. Die „Realcare Babys“ haben wir mithilfe eines Chips, welchen wir die gesamte Woche durchgehend an unserem Arm befestigt haben mussten, versorgt. Der Chip musste jedes Mal, wenn das Baby angefangen hat zu Weinen an den Bauch, die Brust oder den Rücken gehalten werden, damit der Computer weiß, dass wir uns auch wirklich um das Baby kümmern.

An unserem ersten Tag wurden wir durch die Kursleiterin eingewiesen und uns alles rund um das Baby erklärt. Als auch Frau Bätzel, die das Projekt betreute, dazu kam, haben wir unsere Babys bekommen uns ihnen erst einmal anvertraut, haben versucht sie zu füttern, ihnen die Windeln zu wechseln und sie auch umzuziehen.

Am Dienstag haben wir alle miteinander über unsere letzte Nacht geredet, da diese Erfahrung mit einem Baby im Bett natürlich sehr ungewöhnlich war, wodurch auch viele von uns unausgeschlafen kamen. Während wir uns austauschten, hatten wir die Möglichkeit, dass Radio Berg unser Gespräch für einen Radiobericht aufnimmt. Außerdem wurden unsere Puppen ausgelesen, um zu sehen, ob wir uns auch gut um die Babys gekümmert haben.

Am Mittwoch hatten wie die Gelegenheit, Babypuppen zu sehen, die wie Babys aussahen, die mit einem Alkohol- oder auch Drogenentzug auf die Welt gekommen sind. Außerdem setzten wir Rauschbrillen auf, durch die man alles so verschwommen sah, wie es eine betrunkene Person tun würde. Mit diesen Brillen versuchten wir halbwegs geradeaus zu unseren Babys zu laufen und ihnen mal das Fläschchen zu geben oder ihnen die Windeln zu wechseln. Das war ziemlich schwierig!

Am Donnerstag kam ein Mann von der Schwangerschaftsberatungsstelle, um mit uns ein wenig über die Kosten während und nach der Schwangerschaft zu reden.

An unserem letzten Tag haben wir alle zusammen gefrühstückt, uns das letzte Mal ausgetauscht, das letzte Mal die Babys ausgelesen und anschließend die Babys abgegeben.

Insgesamt war es eine sehr interessante und gewinnbringende Erfahrung, die wir durch die Teilnahme an dem Projekt machen durften, obwohl wir alle nach den Nächten mit wenig Schlaf sehr müde und erschöpft waren.

 

Dilek Duman & Mary Jane Wohlgemuth (9c)